
Montagmorgen, neun Uhr. Die ersten Mitarbeitenden setzen sich an ihre Schreibtische, die Lüftungsanlage summt, zwei Reihen weiter räuspert sich jemand. Das Fenster bleibt zu, da es draußen zu kalt ist oder Pollen fliegen. Doch gegen Mittag werden die Augen trocken, am Nachmittag brummt der Kopf und am Morgen des Folgetags meldet sich auch schon die erste Kollegin krank. Kurze Zeit später liegt das halbe Team mit Erkältung flach.
Diese Geschichte wiederholt sich jedes Jahr neu. Denn in Großraumbüros entscheidet die Luft mit darüber, wie viele Krankschreibungen ein Unternehmen verbucht, tatsächlich aber auch, wie konzentriert die Belegschaft arbeitet und wie wohl sich Mitarbeitende auf ihrem Arbeitsplatz fühlen. Sich um die Qualität der Büroluft zu kümmern, ist eine Aufgabe der Geschäftsführung, die sich in jeder Quartalsbilanz auszahlt.
Warum Großraumbüros besondere Bedingungen schaffen
Menschen verbringen über 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen und atmen täglich rund 10.000 Liter Luft ein. Im Großraum teilen 20, 50 oder 100 Personen denselben Luftkörper. Was darin schwebt, ist mehr als nur Atemluft: Feinstaub aus Laserdruckern und Kopierern, flüchtige organische Verbindungen (VOCs) aus Möbeln, Teppichen und Reinigungsmitteln, Hautpartikel und Textilfasern, dazu Pollen, die Mitarbeitende über Kleidung und Fensterlüftung hereintragen.
Hinzu kommt das CO₂. Schon ab 1.000 ppm (parts per million) gilt die Raumluft nach der Pettenkofer-Zahl als hygienisch auffällig, ab 2.000 ppm bewertet die Arbeitsstättenrichtlinie sie als inakzeptabel. In voll besetzten Großraumbüros mit unzureichender Lüftung werden diese Werte häufig überschritten.
Wie groß der Effekt ist, hat eine kontrollierte Bürosimulation gezeigt (Allen et al., COGfx-Studie). Probandinnen und Probanden in Räumen mit niedrigen CO₂- und VOC-Werten erreichten rund 60 Prozent höhere kognitive Leistungswerte als in Standardbedingungen. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP beschreibt Großraumbüros zudem als Umgebung mit doppelter Belastung aus Akustik und Raumklima. Schlechte Luft und Lärm wirken zusammen, und sie verstärken sich gegenseitig.
Dazu kommt das Infektionsrisiko. Aerosole bleiben stundenlang in der Raumluft schwebend und verteilen sich auch über mehrere Meter. Der Hauptübertragungsweg respiratorischer Erreger in geschlossenen Räumen ist nachweislich die Luft, nicht die Türklinke. Die Belegschaft begegnet sich nicht nur am Schreibtisch, sondern auch im Eingang, im Aufzug, in der Teeküche und in Besprechungsräumen, in denen oft vier, sechs oder acht Personen anderthalb Stunden lang denselben Sauerstoff verbrauchen. Für Pollenallergikerinnen und -allergiker addiert sich im Frühjahr und Sommer noch einmal eine Extra-Belastung obenauf, die die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden über Wochen reduziert.
Aus Unternehmenssicht summieren sich diese Effekte zu drei Schwachstellen: höhere Krankenstände, sinkende Produktivität am Nachmittag und ein Nachteil im Wettbewerb um Fachkräfte.
Was Sie als Unternehmen konkret tun können
Saubere Raumluft ist ein Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Sechs Schritte lohnen sich für jedes Großraumbüro:
- CO₂ messbar machen. Sensoren an strategischen Punkten zeigen, wann die Qualität Luft kippt. Wer Zahlen sieht, lüftet im richtigen Moment statt nach Bauchgefühl.
- Lüftungsanlage konsequent warten. Filterwechsel, Kanalreinigung und regelmäßige Hygienekontrollen gehören zum Pflichtprogramm. Eine vernachlässigte Anlage verteilt Schadstoffe, statt sie zu entfernen.
- Aktive Raumluftreinigung ergänzen. Dort, wo Fensterlüftung schwierig ist, an heißen Sommertagen oder während der Pollensaison, übernimmt ein mobiler Raumluftreiniger den Teil, den die Anlage nicht leistet.
- Klare Regeln für Besprechungsräume. Maximalbelegung, Lüftungspausen, mobile Filter in Räumen ohne Fenster. Dort, wo sich Aerosole am dichtesten konzentrieren, lohnt der größte Aufwand.
- Die Belegschaft einbinden. Wer transparent macht, was warum getan wird, erntet Akzeptanz statt Skepsis. Ein zusätzlicher Aushang oder eine Mail erklären mehr als eine Investition allein.
Wie der PlasmaMade AirCleaner einen Beitrag leistet
Der AirCleaner ist ein mobiler Raumluftreiniger für Flächen bis 150 Quadratmeter. Er arbeitet in vier Stufen: Ein Plasmafilter ionisiert die Raumluft und spaltet Schadstoffmoleküle auf. Ein HEPA-Vorfilter auf Fiberglasbasis bindet Fremdstoffe und Verunreinigungen. Zwei elektrostatische Hochleistungskerne vernichten die gebundenen Stoffe und reinigen zugleich die umliegenden Filter mit. Ein Ceramic-Filter absorbiert zum Schluss verbleibende Restemissionen.
Wichtig für den Büroalltag ist jedoch auch, wie das Gerät arbeitet. Der AirCleaner erzeugt einen vertikalen, nach unten gerichteten Luftstrom. Er zieht verbrauchte Luft in Bodennähe an, filtert sie und gibt saubere, gefilterte Luft oben über einen Verteiler gleichmäßig wieder ab. Mitarbeitende bemerken keinen Luftzug, keine direkte Anströmung. Der Gleichstrommotor läuft flüsterleise und das Gerät verbraucht maximal 36 Watt.
Praktisch heißt das: Der mobile Raumluftfilter kann einfach dorthin gerollt werden, wo viele Menschen sitzen, in den Besprechungsraum, in den Eingangsbereich, in die Mitte des Großraums. Dann Stecker in die Steckdose, fertig. Der HEPA-Vorfilter wird einmal jährlich gewechselt, der Plasma-Hauptfilter hält bis zu fünf Jahre. Damit bleibt der Aufwand in der laufenden Nutzung gering.
Der AirCleaner ersetzt zwar keine Lüftungsanlage und keine bauliche Planung. Er ergänzt beides jedoch an genau den Stellen, an denen klassische Lüftung an ihre Grenzen kommt.
Saubere Luft ist Haltung, nicht Komfort
Wer in Großraumbüros für gesunde Luft sorgt, trifft eine unternehmerische Entscheidung mit doppelter Wirkung. Für die Belegschaft bedeutet sie weniger Krankheitstage und klarere Köpfe am Nachmittag. Außerdem ist sie ein konkretes Signal in Richtung der Mitarbeitenden. Hier wird mitgedacht und für die Gesundheit des Teams. Für das Unternehmen wiederum bedeutet saubere Luft im Büro weniger Ausfälle in der Erkältungssaison, höhere Produktivität in den Stoßzeiten und ein ehrliches Argument im Gespräch mit Bewerberinnen und Bewerbern. Employer Branding entsteht schließlich nicht im Imagefilm, sondern im täglichen Arbeitsumfeld.
Deshalb ist saubere Luft auch keine Wellnessleistung, sondern eine kluge Vorsorgemaßnahme. Und sie ist eine der wenigen Investitionen in die Arbeitsumgebung, die Mitarbeitende vom ersten Tag an spüren. Führungskräfte, die die Verantwortung für ihre Belegschaft ernst nehmen, fangen bei dem an, was alle im Raum gemeinsam haben: die Luft zum Atmen.
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