
Deckenhauben sind die heimlichen Stars im modernen Küchendesign. Weil sie so flach sind, lassen sie den Raum größer wirken und unterstützen das offene Wohnkonzept. Doch ihre Bauweise stellt besondere Anforderungen an die Luftreinigung und damit an den Filter.
Eine über der Kochinsel angebrachte Deckenhaube ist eine ganz bewusste, architektonische Entscheidung. Für eine Küche, die nicht funktional, sondern offen und einladend wirken soll, ist diese Art Haube ein echtes Keypiece. Fast nahtlos fügt sie sich in die Decke ein, ganz ohne Schirm und abgehängte Konstruktion, was sie nahezu unsichtbar macht.
Diese begehrte Optik gibt es jedoch nur mit einer überdurchschnittlichen Leistungsstärke des jeweiligen Filters. Denn bei Deckenhauben ist der Abstand zum Kochfeld größer als bei klassischen Wandhauben, oft beträgt er das Doppelte. Was eine Wandhaube an Kochdämpfen direkt über der Pfanne oder dem Topf abfangen kann, muss die Deckenhaube dagegen aus einer Wolke filtern, die sich vorher schon im Raum verteilt hat.
Eine weitere Herausforderung in modernen Wohnküchen sind die typischen Luftbewegungen durch offene Fenster, Türen und Menschen, die zwischen Esstisch und Kochinsel hin- und herlaufen. Jede dieser Bewegungen drängt aufsteigende Wrasen seitlich weg, bevor sie die Deckenhaube erreichen und dort abgesaugt werden können. Im geschlossenen Küchenraum mag das zwar keine große Rolle spielen. Doch in der offenen Wohnküche entscheidet es darüber, ob der Geruch vom Sonntagsbraten auch am Montag noch in der Wohnung hängt.
Was Kochdämpfe wirklich enthalten
Geruch ist noch der wahrnehmbarste Teil der Wrasen. Beim Braten entstehen aber auch feinste Fettpartikel im Mikrometerbereich. Sie sind so leicht, dass sie nicht zu Boden sinken, sondern in der Luft schweben und sich hier und dort ablagern: auf Schrankfronten, Glasscheiben, Lampen, im offenen Wohnbereich auch auf Polstern und Vorhängen. An der Spüle stellt man den Fettfilm noch am frühesten fest und kann ihn schnell abwischen. An anderen Stellen lagert er oft unbemerkt und wird erst entdeckt, wenn sich eine Lampe schon klebrig anfühlt oder eine Scheibe stumpf wird.

Was die Deckenhaube nicht erfasst, bleibt also im Haus. Das ist der eigentliche Grund, warum Deckenhauben mehr Luft bewegen müssen als andere Modelle – und warum sie nur so wirksam sind wie die Filter, durch die diese Luft tatsächlich läuft.
Sofortige Verbesserung der Luftqualität: Das gilt es zu beachten
Eine Deckenhaube sollte idealerweise schon eingeschaltet sein, bevor die erste Pfanne heiß wird, denn ein stabiler Luftstrom braucht Vorlauf. Die Haube erst beim Anbraten zu starten, bedeutet, den intensivsten Moment bereits verpasst zu haben – die heißesten Dämpfe haben sich da längst auf den Weg in den Raum gemacht. Genauso wichtig sind die paar Minuten Nachlauf nach dem Kochen, für die viele Geräte eine Automatik haben.
Während des Kochens zahlt sich aus, was vielen widersprüchlich erscheint: gegenüberliegende Fenster geschlossen zu halten. Querlüftung ist jedoch ungeeignet, solange es brutzelt. Dieser Luftzug zieht die Kochdämpfe nämlich wieder von der Deckenhaube weg. Und dann ist da der Punkt, der in jeder Bedienungsanleitung unter „Wartung" auftaucht und in der Praxis fast nirgendwo so umgesetzt wird, wie es vorgesehen ist.
Der wunde Punkt im Umluftbetrieb
Die wenigsten Deckenhauben werden als Abluftgeräte installiert. Eine Abluftleitung durch die Decke in einen Bestandsbau zu führen, ist baulich aufwendig, manchmal tatsächlich unmöglich. Umluft ist deshalb die übliche Lösung. Damit hängt allerdings die gesamte Reinigungsleistung einer Deckenhaube an ihrem Filter, und klassische Aktivkohlefilter absorbieren Gerüche nur so lange, bis sie gesättigt sind. Danach lassen sie sie ungehindert durch. Diesen Übergang merkt man leider nicht: Die Haube läuft weiter, die Anzeige leuchtet wie immer. Nur der Geruch – der kommt irgendwann zurück. Filter in Deckenhauben sind außerdem ohne Leiter nicht erreichbar. Alle sechs Monate ein Filterwechsel, wie es die Hersteller empfehlen? In der Realität werden durch diese Umstände daraus eher zwei Jahre.
Ein langlebiger Filter ohne Reinigen, ohne Wechseln
Das eigentliche Problem ist also nicht der Filter selbst, sondern seine Wartung. Hier ist der E-Filter von PlasmaMade ein Upgrade für jede Deckenhaube, da er anders arbeitet als herkömmliche Aktivkohlefilter: Ein Plasmaelement neutralisiert Gerüche, ein elektrostatisches Feld bindet Fettpartikel, Feinstaub und Allergene, ein Ceramic-Schaum übernimmt die Restreinigung. Die Anlage holt damit ultrafeine Partikel ab 0,1 Mikrometer aus der Luft. Zum Vergleich: Das ist kleiner als die meisten Pollen und sogar kleiner als Bakterien.
Der E-Filter reinigt sich außerdem selbst. Über ca. 9.000 Betriebsstunden bleibt seine Leistung konstant. Bei alltäglicher Küchennutzung sind das zwölf bis fünfzehn Jahre. In dieser ganzen Zeit muss niemand auf die Leiter steigen, um etwas auszutauschen. Die schleichende Sättigung, die für Aktivkohlefilter typisch ist, entfällt ebenfalls. E-Filter arbeiten konsequent weiter.
Für Deckenhauben gibt es zwei sinnvolle E-Filter-Varianten. Bei größeren Wohnküchen, bei häufigem Braten und Schmoren und bei Inselkochfeldern in lebhaften Räumen mit viel Bewegung ist die Premium-Variante empfehlenswert. Sie bringt die Leistung mit, die der größere Erfassungsabstand der Partikel verlangt. Für kompaktere Küchen reicht das E-Filter-Standardmodell. Welcher Filter zur jeweils vorhandenen Haube passt, klärt am einfachsten die Küchenfachberatung. Die E-Filter von PlasmaMade sind mit nahezu allen gängigen Haubensystemen kompatibel und lassen sich auch nachträglich in Geräte einsetzen.
Was bleibt, wenn Kochdämpfe und Fettpartikel weg sind
Eine Wohnküche hat eine bestimmte Idee dahinter: Dass gekocht wird, während andere am Esstisch sitzen; dass man sich unterhalten, eben die Anwesenheit anderer Menschen bewusst genießen kann. Das macht aber nur Spaß, wenn das Kochen seine Spuren nicht in der ganzen Wohnung hinterlässt – nicht im Vorhang, nicht im Pullover, nicht in den Sofapolstern. Flache Deckenhauben sind dafür das goldrichtige Element, sie brauchen nur das passende Innenleben, um ihre Leistung vollständig zu entfalten.
Neueste Kommentare